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12.09.2017

Schinkenturnier des Tennisvereins begeistert


Schinkenturnier des Tennisvereins begeistert Begeisterung beim 45.
Schinkenturnier des Tennisvereins: das Wetter hatte am Endspieltag ein
Einsehen, der neue blaue Hallenboden überstand am ersten Regentag mit
Bravour seine erste Bewährungsprobe, in den drei Endspielen kamen
Spieler endlich zum Erfolg, die bereits in mehreren Anläufen knapp
gescheitert waren, und Clubhauswirtin Svea ließ bei der Bewirtung der
Teilnehmer keine Wünsche offen. Christoph Pötter, Vereinsvorsitzender
und mit Stefan Frieg jederzeit Herr des organisatorischen Ablaufs,
entließ die Teilnehmer nach der Siegerehrung mit sichtlichem Stolz:
auch die 45. Auflage des Turniers war eine Werbung für den
Tennisverein und den Tennissport und dürfte allen Beteiligten in guter
Erinnerung bleiben. Unverzichtbar für die gelungene Veranstaltung
waren wie immer das Sponsoring der Verbundsparkasse und das „Ballgeld“
des Westfälischen Tennisverbandes, dem sicherlich daran gelegen sein
dürfte, ein Turnier mit dieser Historie in seinem Einflussbereich zu
haben, veranstaltet von einem Verein, der als „Verein des Jahres 2009“
weiterhin ehrgeizige Ziele verfolgt. Ehrgeizige Ziele verfolgten auch
die 22 angetretenen Paarungen, für die sich nach der Absage einiger
starker Doppel der Vorjahre plötzlich neue Perspektiven eröffneten. In
einer Vorrunde mit 7 Gruppen wurden die Teilnehmer der A-, B- und C-
Runde ermittelt, die dort nach dem Ko-System die Finals zu erreichen
versuchten. Ins Finale der A-Runde schaffte es die Paarung Arthur
Schröder (SC Elte)/Thomas Frohoff-Hülsmann (TC 22 Rheine), die Zweiten
der A-Runde in 2014 und 2015, die im Halbfinale Michael Tenhaken
(Tennisverein)/Erich Quast (TC St. Mauritz) glatt mit 6:o/6:2
besiegten. Tenhaken/Quast hatten zuvor das internationale Doppel
Wilhelm Güthschmidt (NL)/Jürgen Lücke (beide SC Hörstel) aus dem
Rennen geworfen. Finalgegner wurden die an 2 gesetzten Jan Dirk
Hachmann (A-Zweiter 2016, B-Sieger 2013)/Markus Schäche (beide TC 22
Rheine), die das Emsdettener Doppel Matthias Lukasiewicz/Michael
Preckeler (Tennisverein) mit 6:1/6:1 am Weiterkommen hinderten. Nach
den glatten Halbfinalspielen hatten die beiden Finaldoppel genügend
Kraft, um vor dem Publikum ein Tennisfeuerwerk zu zünden. Jan Dirk
Hachmann überzeugte mit kraftvollen Grundschlägen, sein Partner hatte
in seinem Rückhandslice die gefährlichste Waffe. Auf der anderen Seite
glänzte „Atze“ Schröder mit Power, Übersicht und Ballgefühl, während
sein Partner sehr beweglich in der Defensive und am Netz agierte und
dort wertvolle Punkte machte. Dank ihres variableren Spiels setzten
sich Frohoff-Hülsmann/Schröder schließlich mit 6:3/6:4 durch und
gewannen im dritten Anlauf endlich die Siegerschinken. In der
B-Runde bewarben sich 6 Doppel mit Emsdettener Spielern um den Einzug
ins Finale. Das Ziel erreichten schließlich Thomas Münning/Dirk
Mönning (beide Tennisverein TVE) durch einen klaren Halbfinalsieg
gegen Helmut Nevels (TGE)/Christian Ortmeier (TVE) und Jochen
Schulte/Christian Schräer (beide TVE) nach ihrem ebenso eindeutigen
Halbfinalsieg gegen Markus Hegemann/Christoph Kemper (beide TVE). Im
Finale merkte man beiden Doppeln an, dass sie die Stärken und
Schwächen ihrer Kontrahenten kannten und auszunutzen versuchten. Dabei
machten Schulte/Schräer den aktiveren Eindruck und überzeugten mit
druckvollem Spiel von der Grundlinie, guten Volleys und vielen
Netzattacken, so dass sie ungefährdet mit 6:3/6:0 die Partie für sich
entschieden und sich zum ersten Mal in die Siegerlisten
eintrugen. Für das C-Finale qualifizierte sich wie im Vorjahr das mit
142 Jahren zweitälteste Doppel mit Bernd Mönsters (TVE)/Werner Tegeler
(TC Harderberg) mit einem Sieg gegen die Emsdettener Guido
Kuntze/Andreas Wegmann. Ihnen standen gegenüber Konrad Schröder/Frank
Kudrass (beide TVE), die als nicht eingespieltes Team mit einem
überraschenden 5:7/6:4/10:7 Halbfinalsieg gegen Manfred
Altepost/Ludwig Fledder (beide TGE) auf sich aufmerksam gemacht
hatten. Sie starteten etwas frischer als die beiden Senioren ins
Finale und gewannen den ersten Satz mit 6:2. Dann aber fingen sich
ihre Gegner, besannen sich auf ihre jahrelange Spielerfahrung und
brachten mit 6:2/10:5 den Sieg unter Dach und Fach. Der
Vorjahressieger der C-Runde, Peter John, der mit 80 Jahren und 26
Teilnahmen älteste und dienstälteste Teilnehmer, schied in diesem Jahr
mit seinem Hamburger Partner Ansgar Thalmeier im Viertelfinale der
B-Runde aus.